Therapiegipfel am 09.09.19 - Nehmen Sie an der Umfrage zur Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen teil

Therapiegipfel am 09.09.19 - Nehmen Sie an der Umfrage zur Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen teil

Ihre Stimme zählt!

Der Therapiegipfel, veranstaltet vom Spitzenverband der Heilmittelverbände e.V. (SHV), dient dem öffentlichen Austausch mit den Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen: jeder Anwesende darf den Parlamentariern aus dem Bundesgesundheitsminsterium und Herrn Spahn persönlich, den Vertretern der Gesetzlichen Krankenversicherungen und der Ärztekammer Fragen stellen, Lob und Kritik loswerden und die Möglichkeit der Mitgestaltung nutzen.

Heiß diskutiert waren die Themen Direktzugang und Vollakademisierung: wie können Therapeuten in Deutschland als entscheidungsbefugte Mitbehandler im Team rund um den Patienten realisiert werden? Aus Sicht der Ärztevertreter gar nicht - das wurde auf der Veranstaltung sehr deutlich kommuniziert. Die Perspektiven, welche Vorgehens- und Versorgungsweise für den Patienten am Besten ist, unterschieden sich sehr stark zwischen Ärztevertretung, Politik und anwesenden Therapeuten, ein Konsens ist nicht in Sicht.

Der sektorale Heilpraktiker, der als Übergangsinstrument  erfolgreich angewandt wird, und auch die Blankoverordnung, mit der eine größere Freiheit im Bereich Therapiefrequenz und Behandlungsdauer gegeben ist, ändern die Problemstellungen durch die Hierarchie der deutschen Versorgungsstrukturen nicht und sind nur kleine Schritte auf dem Weg zum Bürokratieabbau. 

Die Ausbildungs- und Berufsgesetzesnovellierungen sollen noch in diesem Jahr vorgelegt werden, das Jahr 2020 wird als Überarbeitungsphase veranschlagt. Das bedeutet: Bundesweite Ausbildungsfinanzierung und eine Novellierung der Berufsgesetze sind frühestens für 2021 zu erwarten.
Viele Baustellen wurden innerhalb des vergangenen Jahres angegangen, die große Begeisterung lässt jedoch noch auf sich warten: weiterhin liegen die Prüfpflicht für die Verordnungen und die Abrechnung der Zuzahlung in der Verantwortung der Therapeuten, ein Bürokratieabbau nur durch die Vereinfachung der Zulassung ist noch nicht zufriedenstellend. Die Vergütungssteigerungen sind zwar deutlich, kommen aber durch die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte zustande und die Behandlungspreise müssen weiter angepasst werden- ob die 30%, die Dr. Roy Kühne veranschlagt, der Realität entsprechen, wird auch ein Gutachten erweisen. 

Beteiligen Sie sich am WAT Gutachten - Ihre Stimme für die Preisverhandlungen zählt!
 

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