Machen Sie eine Weiterbildung im Bereich Schweißen beim bfw.

Modulare Weiterbildung - Fachwerkstatt Schweißen

Schweißen verbindet – lassen Sie die Funken sprühen! 
Ob Neuling, Quereinsteiger:in oder Berufsrückkehrer:in, kommen Sie zum bfw – Unternehmen für Bildung, wir machen Sie zum Schweiß-Profi.

 

Die Anforderungen an Schweißer:innen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Neue Fertigungsprozesse und Konstruktionen, moderne Werkstoffe sowie sich ständig ändernde Sicherheits- und Qualitätsstandards erfordern eine gute Qualifizierung und Ausbildung. Unsere Schweißer-Kurse orientieren sich an den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes.

Unsere Expert:innen zeigen Ihnen die verschiedenen Schweißtechniken in Theorie und Praxis.
Lernen Sie die richtige Verarbeitung der Zusatzstoffe und die nötigen Fertigkeiten für die professionelle Ausübung des Schweißerhandwerks. Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Schweißermodulen, abhängig von Ihrem Wissenstand und Ihren Zielen. So bleiben Sie flexibel für den Einsatz in verschiedenen Bereichen und Branchen – Sie erwerben genau die Fachkenntnisse, die sie wirklich benötigen. 

Gut ausgebildete Schweißerinnen und Schweißer sind heiß begehrt und unverzichtbar.
Ob arbeitssuchend, im Prozess der beruflichen Umorientierung oder zur Auffrischung Ihres Schweißerzertifikats: Lassen Sie sich persönlich zu unseren Kursen rund um das Thema Schweißen beraten.

 

Eckdaten – Weiterbildungen Schweißen

Kann jede:r schweißen lernen?

Um diese Frage direkt zu beantworten: Ja, jeder kann schweißen lernen.

Wichtig ist es, zunächst die Schweißtechniken und den Umgang mit den unterschiedlichen Materialien zu erlernen und das genaue und räumliche Denken zu üben.

Beim bfw bieten wir Ihnen das Arbeiten am digitalen Schweißgerät an – völlig ungefährlich.
Das heißt, die Arbeit mit dem Schweißgerät kann zunächst in virtueller Umgebung erproben werden, bevor es in die Praxis geht. So kann vermieden werden, dass angehende Schweißeri:nnen sich bei Unfällen Verbrennungen zuziehen. 

Anschließend geht es dann an die echten Schweißgeräte – dort lassen Sie die Funken sprühen!

Welche Schweißverfahren gibt es?

Durch das Schweißen werden verschiedene Metallteile dauerhaft und mit hoher Festigkeit miteinander verbunden.
Dies geschieht unter dem Einfluss von Wärme und Druck. Sobald das Metall abkühlt und aushärtet, entstehen extrem feste Verbindungen, die deutlich stabiler sind als beim Löten oder Kleben. Zugleich ist das Verfahren günstiger als der Einsatz von Schrauben oder Nieten. Je nach Material, Größe und Qualität der Schweißnaht, Ort der Arbeiten und Schweißposition werden unterschiedliche Schweißverfahren angewendet. 


Das bfw qualifiziert Sie in allen gängigen Schweißverfahren:

  • Gasschmelzschweißen
  • Lichtbogenhandschweißen oder Elektrodenschweißen
  • Metallschutzgasschweißen (MAG-/MIG-Schweißen)
  • WIG-Schweißen
  • Widerstandspunktschweißen / Pressschweißverfahren


Die Schweißverfahren - einfach erklärt:

Das Gasschmelzschweißen

Das Gasschmelzschweißen wird oft auch Autogenschweißen genannt. Fast jeder stahl- oder metallverarbeitende Betrieb nutzt den klassischen Schweißbrenner. Dabei wird das Metall durch das Verbrennen von Brenngasen erhitzt. Das meist verwendete Brenngas heißt Acetylen (Ethin). Ein Gemisch aus Acetylen und Sauerstoff erzeugt die etwa 3.200 Grad Celsius heiße Schweißflamme. In der Regel wird ein Schweißdraht als Zusatzwerkstoff verwendet.
Das Gasschmelzverfahren eignet sich gleichermaßen für Arbeiten im Betrieb als auch auf der Baustelle. Dabei werden oft dünne Bleche zusammengeschweißt oder Reparaturarbeiten ausgeführt. Das Verfahren kommt vor allem im Installations- und Rohrleitungsbau zur Anwendung, denn ein/eine gut ausgebildete:r Gasschweißer:in kann Rohre sicher bis zum Nahtgrund durchschweißen. Die Acetylen-Sauerstoff-Flamme kann zudem vielseitig genutzt werden, etwa um Rohre zu biegen, an Rohren Aushalsungen herzustellen, Rohre mit der Flamme zu richten oder Lötverbindungen herzustellen. Bei Instandsetzungen und Reparaturen ist das Gasschmelzschweißen besonders geeignet, weil der/die Schweißer:in auch schwierige Schweißnähte ohne allzu aufwendige Vorbereitung einwandfrei schweißen kann.


Das Lichtbogenhandschweißen oder Elektrodenschweißen 

Dieses Verfahren wird kurz auch als E-Handschweißen bezeichnet. Hier arbeitet der/die Schweißer:in mit abschmelzenden Elektroden. Diese Stabelektroden besitzen eine Ummantelung, die beim Schweißen abschmilzt und zum Teil verdampft. Dabei entsteht eine Gasglocke, welche die Schweißstelle schützt. Der Inhaltsstoff der Ummantelung kann außerdem die Zusammensetzung des geschmolzenen Metalls ändern, sodass das Verfahren bei nahezu allen schweißbaren Materialen eingesetzt werden kann. Es ist sehr einfach und mit geringen Investitionen verbunden und wird vor allem bei Reparaturarbeiten, in Werkstätten und auf Baustellen genutzt. Besonders eignet es sich jedoch zum mobilen Schweißen, da das Schweißgerät kein Gas benötigt. Statt der Gasflamme bildet sich ein Lichtbogen zwischen Elektroden und Bauteilen, der die benötigte Hitze erzeugt. Das Lichtbogenhandschweißen kommt überwiegend im Stahl- und Rohrleitungsbau zum Einsatz.


Metallschutzgasschweißen: Das MAG-/MIG-Schweißverfahren

Beim Metallschutzgasschweißen unterscheidet man das MAG- und das MIG-Verfahren. MAG bedeutet Metall-Aktivgas-Schweißen, also das Metallschweißen mit aktiven Gasen, MIG bedeutet Metallschweißen mit inerten, also reaktionsträgen, Gasen. 
Das MIG-/MAG-Schweißverfahren ist weltweit gefragt, denn es kann vielseitig eingesetzt werden und ist einfach zu handhaben. Es lässt sich in nahezu allen Schweißpositionen anwenden und ist daher auch für komplexere Arbeiten geeignet. Beim MIG/MAG-Schweißverfahren sorgt ein Lichtbogen zwischen einer Drahtelektrode und einem Werkstück in Kombination mit einem Mischgas für die zum Schweißen notwendige Hitze. 
MAG- und MIG-Schweißen unterscheiden sich durch die Gase, die ausströmen. Das MAG-Verfahren nutzt CO2, das MIG-Verfahren Helium oder Argon. 
Während des Schweißens schmilzt der Draht und das Metall wird flüssig. Das ausströmende Schutzgas schützt die entstehende Schweißnaht. Das Metallschutzschweißen geht sehr schnell und erzeugt extrem saubere Schweißnähte. Zudem ist es bei so gut wie allen Materialien einsetzbar. 


Das WIG-Schweißverfahren

WIG ist die Abkürzung für Wolfram-Inert-Gas. Bei dieser Methode brennt ebenfalls ein Lichtbogen zwischen dem Werkstück und einer Elektrode. Diese besteht aus Wolfram, das einen extrem hohen Schmelzpunkt hat. Daher brennt die Elektrode während des Schweißens nicht ab. Auch bei diesem Verfahren kommen Schutzgase zum Einsatz, damit das geschmolzene Metall nicht mit den Gasen aus der umgebenden Luft reagiert. 
Der WIG-Schweißprozess zeichnet sich durch besonders hohe Nahtqualitäten im Edelstahl- und Aluminiumbereich aus. Es ist absolut spritzerfrei und wird daher oft auch „sauberes“ Schweißverfahren genannt. Ein weiterer Vorteil – der/die Schweißer:in ist beim WIG-Schweißen weniger Belastungen als bei den anderen Schweißverfahren ausgesetzt.


Das Widerstandsschweißen - ein Pressschweißverfahren

Das Widerstandsschweißen zählt zu den Pressschweißverfahren. Hierbei nutzt der/die Schweißer:in den elektrischen Widerstand der Werkstücke, die unter Druck erhitzt werden. An den Berührungspunkten der Werkstücke ist der elektrische Widerstand am höchsten, hier wird am meisten Wärme freigesetzt.

Was brauche ich zum Schweißen?

Mit dem Schweißen sind mehrere Risikofaktoren verbunden.
Der Lichtbogen sendet extrem helles Licht und ultraviolette Strahlung aus, wodurch die Augen lädiert werden können. Flüssige Metallspritzer und Funken können die Haut verbrennen und Brände verursachen und der beim Schweißen erzeugte Rauch kann sich ebenfalls als gefährlich erweisen, wenn er inhaliert wird.


Schutzausrüstung:

  • Eine angemessene Schutzausrüstung mit Schweißhandschuhen, Schürze und Helm dient der eigenen Sicherheit und beugt Verletzungen vor
  • Eine Schweißmaske mit verdunkelter Blende schützt die Kopfpartie, insbesondere Augen, Haare und Ohren
  • Lederschweißhandschuhe und eine robuste nichtentzündbare Schweißausrüstung schützen die Arme und den restlichen Körper vor Funken und Hitze


Weitere Schutzmaßnahmen sind:

  • Schutz vor Brand kann geschaffen werden, indem die Umgebung der Schweißstätte im Voraus geprüft wird und entzündbare Materialien entfernt werden
  • Feuerlöscheinrichtungen müssen jederzeit verfügbar und einsatzbereit sein
  • Außenstehenden ist es nicht gestattet, die Gefahrenzone zu betreten
  • Schweißrauch kann durch ausreichende Be- und Entlüftung der Arbeitsstätte vermieden werden

 

Des Weiteren wird je nach Schweißverfahren benötigt:

  • Schweißgerät
  • Schweißhilfsstoffe wie Schutzgase, Schweißpulver etc.
  • Zusatzwerkstoffe wie Stäbe, Drähte etc.
Wo kann ich als Schweißer:in arbeiten?

Schweißer:innen werden überall dort eingesetzt, wo Metallobjekte bearbeitet werden müssen - in Werkstätten, in Produktionshallen und auf Baustellen. Die Arbeiten reichen von Reparaturen bis zu Neukonstruktionen in Tätigkeitsbranchen wie zum Beispiel:

  • Dem Stahl- und Metallbau
  • Dem Fahrzeug- und Schiffsbau
  • Dem Maschinenbau
  • Dem Heizungs-, Installations- und Rohrleitungsbau
Auffrischung Ihres Schweiß-Zertifikates

Vorhandene Schweiß-Zertifikate haben in der Regel eine Gültigkeit von 2-3 Jahren. 
Für jedes von Ihnen bestandene Schweißmodul muss regelmäßig eine Wiederholungsprüfung absolviert werden.
Des Weiteren muss Ihnen entweder der/die Arbeitgeber:in, die verantwortliche Schweißaufsichtsperson oder die jeweilige Prüfstelle, Ihre Tätigkeit als Schweißer:in alle 6 Monate erneut bestätigen. 
Für eine optimale Prüfungsvorbereitung bieten wir Ihnen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Vorbereitungskurse an.
Gemeinsam arbeiten wir an Ihren fachlichen Lücken um Sie bestmöglich auf Ihre Wiederholungsprüfung vorzubereiten.

Auch Unternehmen stehen wir beratend zur Verfügung und erarbeiten mit Ihnen individuelle Vorbereitungskurse für Ihre Schweißer:innen.
 

Teilnehmerstimmen

„Toller Kurs, viel Praxis – ich habe sofort einen neuen Job gefunden!“ 

„Sehr kompetente Fachkräfte, guter Umgang und friedliches Miteinander.“

„Von Anfang an wird man in der Schweißwerkstatt gut aufgenommen. Der Lehrwerksmeister hat es praktisch und theoretisch richtig drauf.“

Kosten / Förderung

Für Sie sind unsere Schweißer-Weiterbildungen in der Regel kostenfrei. Wir beraten Sie gern.
Weitere Informationen

Ihre Vorteile beim bfw
  • Kurse mit TÜV-/DVS-Zertifikat/Lloyds-Register
  • Kleine Lerngruppen
  • Praxisorientierter Unterricht
  • Optimale Prüfungsvorbereitung
  • Regelmäßige Kursstarts
  • Moderne Unterrichtsgestaltung mit Methodenmix
  • Erfahrene Dozierende
  • Verbesserung Ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt
  • 70 Jahre Erfahrung als zertifizierter Bildungsträger

Haben wir Ihr Interesse für eine Weiterbildung im Bereich Schweißen geweckt?
Dann freuen wir uns, Sie an einem unserer bfw-Standorte begrüßen zu dürfen.

 

Aktuelle Kurse

Geprüfte Qualität: Unsere Bildungsangebote sind zertifiziert