Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci besuchte die Altenpflegehilfe-Klassen für Migranten /-innen am maxQ. Heidelberg

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci besuchte die Altenpflegehilfe-Klassen für Migranten /-innen am maxQ. Heidelberg

Kurz vor Ferienbeginn gab es in den zwei Altenpflegehilfeklassen für Migranten /-innen eine besondere Form des Unterrichts. Der Bundestagsabgeordnete und Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Migration und Integration, Lars Castellucci, stattete den zwei Klassen einen Besuch ab und nahm sich zwei Schulstunden Zeit, um sich den Fragen der Geflüchteten in Ausbildung zu stellen.
Mit den täglichen Problemen der einzelnen Schüler, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland flüchteten, konfrontiert, stellte sich Castellucci als Diskussionspartner und trat mit der Klasse in einen Dialog. Da ein Großteil der Migrantenklasse nur geduldet ist, beschäftigt die Schüler besonders die derzeitige Abschiebepraxis. Sie befürchten, dass sie ihre Berufsausbildung in der Pflege nicht beenden können, weil sie plötzlich in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden.
Der Bundestagsabgeordnete versprach diese Thematik mit nach Berlin zu nehmen. Gestellt wurden auch Fragen zum Seehofer-Masterplan und zur Position der SPD. „Wenn jemand aus einem unsicheren Herkunftsland hier ist und sich bemüht, eine Schul- und Berufsausbildung, besonders im Pflegesektor, in dem Fachkräfte verzweifelt gesucht werden, zu machen, oder einen Arbeitsplatz gefunden hat, muss er eine Chance bekommen, hier bleiben zu dürfen“, betonte Castellucci.
Der Abgeordnete dankte allen Anwesenden für die Gelegenheit zum unmittelbaren Dialog und zollte der Schulleitung, den Dozenten und den Schülerinnen und Schülern seinen größten Respekt für die täglich zu leistende Arbeit und ihren Einsatz bei der Betreuung von Demenzerkrankten.
„Unsere Gesellschaft braucht gut ausgebildete Altenpfleger und Altenpflegehelfer. Sie haben sich für eine verantwortungsvolle und gesellschaftspolitisch wichtige Aufgabe entschieden, indem sie Verantwortung für ältere Menschen übernehmen. Sie sind Botschafter für Geflüchtete und Migranten“, sagte Castellucci abschließend.

Zum ausführlichen Pressebericht geht es hier.

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