Entwicklungs- und Qualifizierungskonzept für die Personal-, Produkt- und Organisationsentwicklung in der Berliner Gesundheitswirtschaft
Das bfw – Unternehmen für Bildung ist – gemeinsam mit dem Institut Arbeit und Technik Gelsenkirchen - Träger des von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie vom Europäischen Sozialfonds geförderten Projekts: „Entwicklungs- und Qualifizierungskonzept für die Personal-, Produkt- und Organisationsentwicklung in der Berliner Gesundheitswirtschaft". maxQ. stellt dem Projekt wissenschaftliche Mitarbeit und fachliche Begleitung zur Verfügung.
Die Ausgangssituation: Der Strukturwandel in der Gesundheitswirtschaft hat weit reichende Folgen für Personalplanung und –entwicklung. So erfordern z.B. die Ausweitung ambulanter Versorgung, die Integration von Versorgungsleistungen, die demographische Entwicklung und eine wachsende Qualitäts- und Gesundheitsorientierung die Veränderung von Leistungserbringung und die Entwicklung neuer Kompetenzen – oder die Qualifizierung für neue Berufsbilder.
Qualifizierung wird so zu einer wesentlichen Ressource der Förderung der Innovationsdynamik auch der Berliner Gesundheitswirtschaft. Uneingelöste Qualifizierungsbedarfe werden zu einem gravierenden Engpassfaktor im Prozess der Modernisierung.
Ziele der Projekts, das vom 01.04.2007 bis 31.10.2007 läuft, sind u.a. die Bestands- und Trendanalyse der verschiedenen Teilmärkte, die Identifikation der wichtigsten Einfluss-faktoren, das Aufzeigen strategischer Handlungsfelder, die Benennung künftiger Qualifikationsanforderungen, die Formulierung von Eckpunkten für innovative Qualifizierung, die Sensibilisierung für Kooperationsmöglichkeiten und die Initiierung von Qualifizierungsnetzwerken.
Bausteine des Projekts sind Literatur- und Sekundäranalyse statistischer Daten, Experteninterviews mit den Akteuren der Berliner Gesundheitswirtschaft, Diskussionsrunden, eine Präsentation im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2007 und die Begleitung von Qualifizierungsnetzwerken.
